2008-09-16: Canyonlands

Angesichts der tausenden Canyons die wir in dieser Woche bereits gesehen haben, dachten wir das der ganze Westen ein Land der Canyons ist.
Aber es gibt auch noch einen speziellen Nationalpark der ‚Canyonsland‘ genannt wird. Wir haben ihn besucht und was haben wir gefunden: natürlich einen nicht enden wollenden Canyon in dem sich wieder einige Canyon befinden, die wiederum beinhalten Canyons usw.
Wir sind einige Aussichtspunkte abgefahren und haben von denen aus kleine Spaziergänge zu den Felsabbrüchen gemacht.
Tolles Gefühl wenn man an einer Felskante steht, ein wenig nach vor und ein paar hundert Meter hinunter sieht.

2008-09-15: Löchrige Felsen

Na ja die Felsen hier haben auch schon ein schönes Alter und darum sind einige von ihnen ganz schön löchrig – und das im wahrsten Sinnes des Wortes.
Von den Elementen ziemlich hergebeutelt sind aus einigen Felsen gewaltige Steinabbrüche erfolgt und haben uns sehenswertes hinterlassen.
Leider sind einige dieser Brücken nur nach stundenlangem Fußmarsch zu ereeichen und so sind wir heute bei 35 Grad über 7 Std. von Loch zu Loch gewandert.

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2008-09-14: es brennt…

..der Himmel, denkt man sich, wenn die Sonne auf breitester Front langsam am Horizont versinkt.
Wir haben uns vom ‚Dedicate Arche‘, der nun nicht mehr von der Sonne beleuchtet ist, abgewandt und starren ungläubig auf das Farbenspiel am Horizont. In alle gelb und rot Töne ist der angehende Nachthimmel getaucht und wir genießen dieses Ereignis bis zum letzten Moment.
Dafür, daß wir in der schnell hereinbrechenden Nacht nicht vom rechten Weg abkommen, sorgt der Vollmond mit entsprechender Beleuchtung.

2008-09-14: Die Brücke im Abendrot

Nach dem Goblin-Valley ging es weiter zu unserem Tagesziel der ‚Stadt‘ Moab. Es besteht aus einer langen ‚Main Street‘ mit unzähligen Motels, Ramschgeschäften und Restaurants und sonst nichts. Aber jeder Tourist hier braucht diese Infrastruktur, dann Moab ist der Ausgangspunkt in den ‚Arches Nationalpark‘. Ein Zimmer zu bekommen ist hier sehr schwer und deshalb haben wir es gestern am Abend schon via Internet gebucht. Das einzige freie Zimmer war im 2 Sterne Motel ‚Sleep Inn‘ (welch sinniger Name) ohne Frühstück. Mit etwas gemischten Gefühlen fuhren wir also zu unsrere Herberge und siehe da, welch freudige Überraschung. Das Motel präsentierte sich als neues Motel, mit sehr schönem Zimmer, riesiger Dusche und WC. Der Preis war für Moab am untersten Level, jedoch gegenüber unseren bisherigen Quartierpreisen am obersten Level angesiedelt. Also schnell alles ausgepackt (darin sind wir jetzt schon sehr geübt, und haben bis auf ein T-Shirt bisher auch nichts in einem Zimmer vergessen) einen Snack im Supermarkt gekauft und ab in den Arches NP.
Nach dem wir die Serpentinen überwunden haben, eröffnet sich ein gigantischer Ausblick auf schroffe Felsen. Wir düsen aber gleich weiter zum Parkplatz des ‚Delicate Arche‘ und schwitzen uns die 2,5 steilen Kilometer bergauf bis wir um eine Wegecke biegen und ihn dann endlich vor uns sehen: den ‚Delicate Arche‘ die berühmteste Felsbrücke der Welt (oder zumindest des Arches NP). Nun wird ausgiebig gefilmt und fotografiert und gewartet. Den bald ist Sonnenuntergang und da soll sich angeblich unser Obejekt der Begierde in den verschiedensten Farben zeigen.
Und tatsächlich: je mehr die Sonne untergeht desto mehr intensivieren sich die Farben. Viele Menschen sitzen herum und genießen in aller Stille (bis auf das Klicken der Kameras und eine kleine aber umso lautere italienische Familie) dieses Szenario.

2008-09-14: Verloren und wieder gefunden…

…haben wir uns im Goblin-Valley (Tal der Kobolde). Nachdem wir in diesem von Sandsteinfiguren reichlich gesegneten Tal frei bewegen konnten und nicht auf Trails gezwungen wurden, haben wir uns plötzlich aus den Augen verloren. Da auch mit Rufen nichts zu machen war, sind wir unabhänging von einander zeitgleich auf je eine Sandfigur geklettert und haben uns so wieder gefunden.
Der Weg ins Goblin-Valley war landschaftlich wieder sehr abwechslungsreich. Die Morgentemperatur war ca. +10 Grad (fröstl), das gepriesene ‚Continental Breakfast‘ hatte das gleiche niedrige Niveau, aber wenigstens der Kaffee war genießbar und die Temperatur stieg im Goblin-Valley schnell wieder auf knappe 30 Grad.
Bei solcher Hitze sollte man nicht (so wie ich im Bryce Canyon) eine Kopfbedeckung vergessen (noch dazu wenn man nicht mit genügend Haupthaar an den richtigen Stellen ausgestattet ist) da es zu unerwünschten Nebenerscheinungen wie Kopfschmerzen, Sonnenstich, Sonnenbrand (wie es bei mir der Fall ist und exponierte Stellen der Kopfhaut glatt die einer Rothaut entsprechen) kommen kann.

2008-09-13: Torrey…

…ist keine Stadt, kein Dorf sondern nur eine kleine Ansammlung von Motels, Tankstellen, Souvenirläden und Restaurants. Aber wir haben hier wieder ein schönes Motel gefunden, noch dazu mit Frühstück.
Da wir schon am frühen Nachmittag hier sind, besuchen wir einige Viewpoints wie einen Wasserfall, einen gewundenen Flußlauf (mit Wasser) und gehen in einem trockenen Flußbett einige Kilometer spazieren, wobei uns die steil aufragenden Felswände links und rechts des schmalen Flusses fast erdrücken.
Zu den diversen Sehenswürdigkeiten gehts wieder über einige Off-Roads, sodaß die Staubschicht auf uns nicht geringer wird. Zum Glück gibts im Motel in der Dusche einen ordentlichen Wasserdruck der alles wieder abspült.
Als abendlichen Höhepunkt geben wir uns am sinniger weise so benannten ‚Sunset Point‘ einen wunderschönen Sonnenuntergang.

 

2008-09-13: Zähneknirschen…

..ist heute angesagt, denn wir sind stundenlang für Schotter- und Sandstraßen gefahren. Schon am Morgen gings los von Escalante nach Bolder. Dort sind wir auf den Burr-Trail abgebogen. Zuerst noch auf Asphalt später jedoch auf ‚Dirt-Roads‘. Den Trail sind wir nur ca. zur Hälfte gefahren und dann nach Norden auf die ‚Nottom-Road‘ (ebenfalls Staubstraße). Als wir an unserem Zielort Torrey ankommen, sind wir und das Auto mit einer leichten Staubschicht bedeckt.
Die Fahrt auf diesem Trail war aber unglaublich! Wieder die verschiedensten Felsformationen und diese noch in allen möglichen und unmöglichen Farben. Schwarz, grün, rosa, violett, grau und alle Schattierungen von rot und braun.
Dazu kam noch ein Stück steil abfallende Serpentinenstraße wo das Auto auf den Querrippen der Straße sich immer wieder selbständig machte und nur mühsam zu lenken war und manchmal nur knapp vor der Felswand bzw. vor dem Abgrund zu bremsen war.

 

2008-09-12: Teuflische Schönheiten

In Escalante angekommen suchen wir uns gleich ein Quartier und finden ein Motel mit riesigem Zimmer, DU/WC zu einem moderaten Preis. Das Auto wird schnell entladen und schon geht es zur nächsten Attraktion. Zuerst ein paar Meilen auf der Hauptstraße und dann biegen wir in die Botanik ab.
Zum Glück ist es schon länger her, dass es geregnet hat, sonst könnten wir auch mit unserm 4WD diese Piste nicht fahren. Aber heute ist diese ‚Dirt-Road‘ pickelhart mit einer Kies- und/oder Sandschickt drüber, sodaß das Auto sich manchmal wie auf Glatteis bewegt – ein Heidenspaß zum Fahren.
Das letzte Stück besteht nur mehr aus groben Steinen und man muss langsam und vorsichtig fahren. Dann haben wir es geschafft und sind im ‚Devils Garden‘ gelandet. Dies ist eine Anhäufung von skurillen Steinblöcken, die bizarr, atemberaubend und irgendwie verloren in der Gegend herumstehen.
Wir bestaunen diese Gebilde bis die Sonne untergeht, dann geben wir auf der Rückfahrt wieder ordentlich Gas und beschließen den Abend mit einer riesigen Pizza im örtlichen Restaurant.

2008-09-12: Nice Bryce or the Bryce is nice

Wie man es auch dreht und wendet: der Bryce Canyon ist unglaublich.
Schon um 08.00 Morgens ging die Fahrt von Springdale nach Bryce. Dort sind wir von unserem Auto in den Shuttlebus gewechselt und nach kurzer Fahrt waren wir schon mitten im Bryce. Da es einige Wanderwege gibt haben wir uns zu einer Kombination von zwei Wegen entschlossen: dem Navajo-Trail und dem Queensgarden-Trail. Schon beim Start des Navajo-Trails verschlägt es einem den Atem. Man blickt in das sogenannte Amphietheater hinunter und ist ganz hin und auch her gerissen. In 1 1/2 Std. könnte man diese Trails begehen, wir brauchen aber über 3 Std. denn wir fotografieren bzw. filmen fast jeden einzelen Stein.
Nach Besichtiung dieser außergewöhnlichen Naturschönheiten nehmen wir wieder den Shuttel zum Parkeingang und steigen wieder in unser Auto um und fahren nach Escalante.

 

2008-09-10: wet, wet, wet

Heute sind wir wirklich nach Springdale Utha gefahren. In Springdale haben wir ein tolles nicht gerade billiges Quartier für die kommenden zwei Nächte bezogen. Kleines Wohnzimmer mit Flat- TV, Schlafzimmer mit Kühlschrank, Mikrowelle und Fernseher, Bad und WC.
Anschließend sind wir in den Zion NP gefahren um dort zu wandern. Zuerst sind wir zu den Lower-, Middle- and Upper Emerald Pools gewandert und haben uns über diese drei verschiedenartigen Wasseransammlungen gewundert. Nun gings ans Ende des Parks zum ‚Riverside Walk‘. Dies ist eine einfache Wanderung ohne viel Bergab bzw. Bergauf und endet am ‚Vergin River‘. Für uns (und eine Menge anderer Wanderer ) gings jetzt erst richtig los. Wir sind (mit den Wanderschuhen an den Füßen) noch einige Zeit im Fluss hinaufgewandert. Links und rechts senkrechte Felswände und wir waten durch das angenehm kühle Wasser stromaufwärts. Sehr beeindruckend, aber leider müssen wir wieder zurück, versorgen uns im Supermarkt noch mit Lebensmitteln und dann geht zurück ins Hotel.