2008-09-26: Mist so eine ‚Mist‘

Der Weg vom Yosemite nach San Francisco (SFO) ist zwar über 300 Km, aber die Fahrt war nicht so anstrengend und nach ca. 3 Std hatten wir es geschafft. Wir näherten uns von Osten und fuhren über die mächtige ‚Bay Bridge‘ in die Stadt. Und von dieser Brücke konnten wir auch die berühmte ‚Golden Gate‘ sehen. Zwar weit entfernt, aber deutlich und ohne den üblichen Nebelschleier.
So begaben wir uns auf den ’49 Scenic Drive‘, eine Route, die per Auto gute 80 Km durch die Stadt führt und dem Hab-Wenig-Zeit-Touristen die Sehenswürdigkeiten zeigt.
Die Fahrt startet also an der City Hall, kreist um das Japan Center, führt hin zu Chinatown und nördlich zur Golden Gate Recreation Area vorbei an Fisherman´s Wharf und am Palace of Fine Arts. Dann nimmt die Strecke einen kleinen Bogen und führt am Ocean Beach entlang zum Lake Merced und schließlich zum Golden Gate Park, der in einer S-förmigen Kurve durchfahren wird, um in südlicher Richtung zu den Twin Peaks zu gelangen. Nach der Umkreisung der Twin Peaks geht es Richtung Downtown vorbei an der Bay Bridge und entlang der Howard Street, wo der Scenic Drive nach einer Kurve wieder bei der City Hall endet. Die Strecke ist normalerweise ausgeschildert. Allzu oft jedoch werden die Schilder von Touristen als Souvenir einfach mitgenommen, weshalb die Mitnahme unseres Navigationsgerätes gelohnt hat.
Einer der Höhepunkte dieser Tour sollte die Besichtigung der ‚Golden Gate‘ vom Ocean Beach aus sein. Aber kaum hatten wir die Rundfahrt begonnen fiel ‚Mist‘ über die Bucht von SFO und so verschwand nicht nur halb SFO sondern auch die ‚Golden Gate‘ in diesen undurchdringlichen Nebel. So ein Mist im wahrsten Sinne des Wortes.
Mehr Spaß hatten wir dafür mit der ‚Lombard Street‘. Man kennt zwar nur den blumengeschmückten 145 m langen Teil der über 10 Kurven bergab führt,
aber schon die Anfahrt zu diesem Straßenstück über 27 % Anstieg ist ein fast noch größeres Erlebnis, als die langsame Fahrt bergab.
Da uns besonders die Fahrt bergauf gefallen hat, haben wir es gleich zwei mal gemacht. Die Fahrt bergab ist weniger lustig, da die vielen Kurven und die vielen Touristen darauf den Fahrspass deutlich vermindern.
Gegen Abend ging es dann südlich nach Sunnyvale, wo wir wieder über den Hospitalityclub privat bei Kathleen die nächsten drei Nächte verbringen werden. Trotz Navi und Beschreibung von Kathleen irrten wir in nun schon stockdunkler Nacht mit dem Auto durch die Gegend ehe wir endlich die richtige Wohnsiedlung fanden. Danach dauerte es noch eine Weile bis wir in dem Nummerngewirr das richtige Haus fanden. Kathleen war zwar nicht zu Hause, aber der Schlüssel war unter der Türmatte. Ausserdem war noch ein französiches Paar im Hause das uns unser Zimmer mit Bad zeigte. Danach gings noch in ein nahegelegenes Restaurant, dass ein ausgezeichnetes Buffet mit asiatischen Speisen bot (dabei auch leckere gegrillte Froschschenkel).

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