2008-09-30: und aus!!!

Nach dem Neil Diamond Konzert kamen wir erst gegen Mitternacht nach Hause, packten dann zur finalen Heimreise, tratschen noch mit der Hostmum und schon war es so spät, dass es sich nicht mehr auszahlte noch schlafen zu gehen. Ca. gegen 2.00 fuhren wir dann die 60 km zum Airport um das Auto zu retournieren (eine Sache von 5 Min.), sich etwas zu fadisieren und gegen 4.00 dann einzuchecken. Ein kräftiges Frühstück hielt unsere Lebensgeister so weit wach, dass wir problemlos ins Flugzeug fanden.
Die vier Flugstunden nach Atlanta konnten wir etwas, wenn auch nicht viel schlafen und während des Wartens auf den Wien-Flug schon gar nicht.
Schon physisch etwas ramponiert, von den nun schon ca 30 schlaflosen Stunden stiegen wir ins Flugzeug nach Wien. In den folgenden 8,5 Flugstunden konnten wir doch insgesamt, wenn auch nicht in einem Stück ca. 3 Std. schlafen. Das Essen war zwar gut, allerdings gab es kein Entertainmentsystem je Fluggast (wie etwa beim Hinflug) und auch das Videosystem fiel aus, sodass wir auch keinen Film sehen konnten.
Noch dazu gab es Probleme mit der Aircondition und es war ziemlich kalt und zugig.
So sind wir gegen Mittag in unserer Wohnung eingetroffen. Bei Spar noch das Notwendigste für ein Abendessen gekauft und dann gings für ein paar Stunden ins Bett.
Jetzt wird ausgeräumt, gewaschen, weggeräumt, sortiert, archiviert und kontrolliert.

Hiermit beenden wir diesen Blog – allerdings nicht ohne allen jenen zu danken die ihn auch gelesen haben. Es waren ihrer im täglichen Durchschnitt immerhin Acht die 15 Seitenaufrufe je Besuch gemacht haben.
Wir hoffen, dass es euch ein wenig Spass bereitet hat unsere Reise zu verfolgen. Für manche waren es vielleicht Erinnerung, für andere die Sehnsucht an bzw. auf eine ähnliche Reise, die hier geweckt wurden.
Uns hat die Reise als auch das bloggen Spaß gemacht und wer Rechtschreibfehler gefunden hat, der darf sie wie üblich behalten.
Zur Entschuldigung kann nur vorgebracht werden, dass die Blog-Erstellung fast immer zu mitternächtlicher Stunde statt fand und daher unsere Konzentration nicht mehr die Beste war.

Liebe Grüße
Edith und Franz

2008-09-28: Diamond forever

Gemeint sind nicht die Edelsteine, sondern ein Künstler der sich in den letzten Jahren rar gemacht hat und nun trotz seiner 67 Jahre wieder auf Tournee geht: Neil Diamond. Unser Host hatte Freikarten zu seinem Konzert in der ‚HP Pavilion‘ in San Jose und wir lehnten das Angebot diesen Event zu besuchen natürlich nicht ab.
Ca. 20.000 Besucher und auch wir waren von dem Konzert total begeistert.
Neben den alten Songs gab es auch Lieder aus seinem neuen Album ‚Home before Dark‘.
Das Publikum setzte sich aus meist älteren Personen zusammen, sodass wir den Altersschnitt eher hoben als senkten. Angst hatten wir um so manchen älteren Herrn der Angesichts der Musik aus seinen Jugendtagen extatisch zu Tanzen begann das wir dachten sein Herzschrittmacher explodiert.
Ebenso diverse älter Damen die aus dem gleichen Grund Richtung Bühne stürmten und vom Ordnerpersonal nur mit Mühe zurückgehalten werden konnten. Ob sie eventuell ihre Unterwäsche auf die Bühne werfen wollten, konnten wir allerdings nicht eruieren.
Alles in allem ein würdiger Abschluss unseres Urlaubes.
Jetzt wird gepackt und ab zu Airport.

2008-09-28: Relaxing

Jetzt ist der doch gekommen. Obwohl wir ihn eigentlich nicht zu richtig wahrhaben wollen und schon gar nicht herbeigesehnt haben – den letzten Urlaubstag.
Wir haben ihn mit unsere Hostmum und einem französischem Paar verbracht. Zuerst sind wir zu einem Seefest gefahren, haben dort Musik gehört und Quiche gegessen und ein wenig geschlafen.
Anschließend ging es noch zu einer kleinen Wanderung bevor wir zum Abendessen in ein marokkanisches Restaurant einfielen. Dort haben wir gut gegessen und uns so auf den abschließenden Höhepunkt vorbereitet.

2008-09-27: Up and Down

Auch heute stand wieder San Francisco auf dem Plan. Diesmal näherten wir uns der Stadt von Süden und siehe da, die ‚Golden Gate‘ war wieder schön zu sehen. Wir schlugen wieder Richtung ‚Baker Beach‘ ein und kamen auch nach ca. 20 Min. dort an und sahen die Brücke in ihrer vollen Pracht – nicht! In dieser kurzen Zeit war nämlich schon wieder Nebel aufgezogen und hatte die Sicht von dieser Stelle aus auf die Brücke versperrt.
So fuhren wir in die Stadtmitte (ohne nicht nochmals die Lombardstreet mit ihrer steilen Auf- und Abfahrt zu befahren) und machten uns zu Fuß auf Erkundungstour. Danach gings zu den Hochhäusern des Finanzdistricts, Chinatown, Fishermans Wharf mit dem berühmten Pier 39 auf dem sich hunderte Seelöwen in der Sonne aalen und nur gelegentlich zum Gaudium der Zuseher ihre Machtkämpfe um die besten Sonnenplätze austragen.
Die Fahrt mit der Cablecar haben wir dann ausgelassen, denn mit uns wollten noch ca. 100 andere Toúristen diese Attraktion benutzen und deshalb gabs Wartenzeiten von über einer Stunde. Jedenfalls sahen wir uns das mehr bzw. weniger spektakuläre, noch immer manuell durchgeführte Wendemanöver der Cablecar an und machten uns dann auf zu einem original amerikanischen Dinner: Chickensandwich and Steakhouseburger, large Fries and medium sized Coke at Burger King.
Als krönenden Abschluß gabs dann noch einen Blick über das nächtliche SFO von den ‚Twin Peaks‘ oberhalb der Stadt.
War es während des Tages ziemlich heiß (ca. 25 Grad) so herrschten auf der Anhöhe Nebel, Sturm und nur um die 5 Grad. Doch kaum waren wir wieder in der Stadt waren Nebel und Sturm wie weggeblasen und die Temperatur hatte sich bei angenehmen 18 Grad eingependelt.
Schnell und ohne Stau ging es dann in unser Quartier, das wir diesmal problemlos wieder finden konnten und sehen mit Wehmut unserem letzten richtigen Urlaubstag vor der Heimreise entgegen.

2008-09-26: Mist so eine ‚Mist‘

Der Weg vom Yosemite nach San Francisco (SFO) ist zwar über 300 Km, aber die Fahrt war nicht so anstrengend und nach ca. 3 Std hatten wir es geschafft. Wir näherten uns von Osten und fuhren über die mächtige ‚Bay Bridge‘ in die Stadt. Und von dieser Brücke konnten wir auch die berühmte ‚Golden Gate‘ sehen. Zwar weit entfernt, aber deutlich und ohne den üblichen Nebelschleier.
So begaben wir uns auf den ’49 Scenic Drive‘, eine Route, die per Auto gute 80 Km durch die Stadt führt und dem Hab-Wenig-Zeit-Touristen die Sehenswürdigkeiten zeigt.
Die Fahrt startet also an der City Hall, kreist um das Japan Center, führt hin zu Chinatown und nördlich zur Golden Gate Recreation Area vorbei an Fisherman´s Wharf und am Palace of Fine Arts. Dann nimmt die Strecke einen kleinen Bogen und führt am Ocean Beach entlang zum Lake Merced und schließlich zum Golden Gate Park, der in einer S-förmigen Kurve durchfahren wird, um in südlicher Richtung zu den Twin Peaks zu gelangen. Nach der Umkreisung der Twin Peaks geht es Richtung Downtown vorbei an der Bay Bridge und entlang der Howard Street, wo der Scenic Drive nach einer Kurve wieder bei der City Hall endet. Die Strecke ist normalerweise ausgeschildert. Allzu oft jedoch werden die Schilder von Touristen als Souvenir einfach mitgenommen, weshalb die Mitnahme unseres Navigationsgerätes gelohnt hat.
Einer der Höhepunkte dieser Tour sollte die Besichtigung der ‚Golden Gate‘ vom Ocean Beach aus sein. Aber kaum hatten wir die Rundfahrt begonnen fiel ‚Mist‘ über die Bucht von SFO und so verschwand nicht nur halb SFO sondern auch die ‚Golden Gate‘ in diesen undurchdringlichen Nebel. So ein Mist im wahrsten Sinne des Wortes.
Mehr Spaß hatten wir dafür mit der ‚Lombard Street‘. Man kennt zwar nur den blumengeschmückten 145 m langen Teil der über 10 Kurven bergab führt,
aber schon die Anfahrt zu diesem Straßenstück über 27 % Anstieg ist ein fast noch größeres Erlebnis, als die langsame Fahrt bergab.
Da uns besonders die Fahrt bergauf gefallen hat, haben wir es gleich zwei mal gemacht. Die Fahrt bergab ist weniger lustig, da die vielen Kurven und die vielen Touristen darauf den Fahrspass deutlich vermindern.
Gegen Abend ging es dann südlich nach Sunnyvale, wo wir wieder über den Hospitalityclub privat bei Kathleen die nächsten drei Nächte verbringen werden. Trotz Navi und Beschreibung von Kathleen irrten wir in nun schon stockdunkler Nacht mit dem Auto durch die Gegend ehe wir endlich die richtige Wohnsiedlung fanden. Danach dauerte es noch eine Weile bis wir in dem Nummerngewirr das richtige Haus fanden. Kathleen war zwar nicht zu Hause, aber der Schlüssel war unter der Türmatte. Ausserdem war noch ein französiches Paar im Hause das uns unser Zimmer mit Bad zeigte. Danach gings noch in ein nahegelegenes Restaurant, dass ein ausgezeichnetes Buffet mit asiatischen Speisen bot (dabei auch leckere gegrillte Froschschenkel).

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2008-09-25: Wasserfälle

Heute haben wir einen wunderschönen Wandertag absolviert. Von unserem Motel gings wieder in den ‚Yosemite Nationalpark‘. Vom Hauptparkplatz sind wir mit einem Gratis-Shuttle-Bus zum Beginn unserer Wanderung gefahren. Der Wanderweg führte in einer Schleife zuerst 300 Höhenmeter zum Vernall-Wasserfall und dann nochmals 300 Höhenmeter zum Nevada-Wasserfall hinauf. Hier machten wir ausgiebig Rast und verzehrten unsere schwammigen, aber gut gefüllten Weckerln. Dann noch ein kleines Mittagsschläfchen auf den von der Sonne aufgeheizten Steinen (es hatte wieder um die 25 Grad und das auch ca. 1.800 m) und dann gings wieder einen relativ gemütlichen Weg zum Shuttlebus ins Tal.
Ingesamt eine schöne, teilweise mit steilen Anstiegen gepflasterte Wanderung die uns die ganze Pracht des YNP zeigte. Auch ein paar Tiere haben wir gesehen: Rehe, Hirschen, bunte Eidechsen, einen blauen Vogel (?) und eine Menge Pferde und Mulis die über steile Aufstiege Touristen hinauf und wieder hinunter schleppen mußten.

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2008-09-24: Begegung mit dem Grizzley Giant

Auch heute wollten wir den ‚Yosemite National Park‘ (YNP) wieder erkunden und zwar den Teil des ‚Mariaposa Grove‘. Um dies zeitsparend zu erledigen, entschlossen wir uns (wenn auch etwas widerwillig) zu einer geführten Tour. Diese wird mit einem offenen Wagen durchgeführt, in dem man von Viewpoint zu Viepoint gefahren wird, etwas Zeit zum fotografieren hat und schon gehts weiter. Ist zwar nicht unser normaler Stil, aber der Wanderweg wäre zu lang gewesen.
Rauf auf den Wagen und zum ersten Stopp. Dort aussteigen und ausschwärmen zum fotografieren.
Und dann sehen wir ihn plötzlich.
Mächtig erhebt er sich vor uns. Wir kommen uns klein und winzig vor. Nie hätten wir geglaubt, dass er so groß ist. Ein etwas mumliges Gefühl beschleicht uns. Das ist er also, der ‚Grizzly Giant‘. Er ist ungefähr 2.700 Jahre alt und 64 Meter hoch und hat einen Umfang von 30 Metern und allein sein erster Ast hat einen Durchmesser von fast 2 Metern.
Aber er steht nicht allein. Hier im ‚Mariposa Grove‘ ist eine Ansammlung von Mammutbäumen und diese Tour brachte uns zu den Interessantesten von ihnen. Einige schon leicht angebrannt, andere zusammengewachsen oder als Tunnel mißbraucht.
Anschliessend machten wir noch ein paar Stopps bei Aussichtspunkten und eine kleine Wanderung, bevor es diesmal etwas zeitiger ins Motel zum ausrasten ging.

 

 

2008-09-23: Seltsame Gebilde und der ‚Wilde Westen‘

Von unserem Motel in ‚Long Pine‘ sind wir aufgebrochen um den ‚Yosemite Nationalpark‘ (YNP) zu erkunden. Da es auch auf dem Weg dorthin Interessantes zum Bestaunen gibt, haben wir unseren ersten Stopp am ‚Mono Lake‘ gemacht. Durch Ablagerungen sind dort die verschiedensten Gebilde entstanden. Noch dazu gibt es um diesen See ein heftiges Gerangel innerhalb der USA. Naturschützer wollen den ursprünglichen Charakter des Sees erhalten, deren Gegner jedoch wollen das Wasser so weit wie möglich Ausbeuten. Diese massive Wasserentnahme (hauptsächlich für Los Angeles) führte dazu, dass der Wasserstand des Sees in den letzten Jahren um 15 Meter gesunken ist.


Der nächste Aufenthalt war in ‚Bodie‘. Vor der vorigen Jahrtausendwende wurde hier Gold gefunden und schnell wuchs diese Stadt auf über 10.000 Einwohner an. 1931 verließen die letzten Bewohner diesen Ort und er verfiel. Seit einigen Jahren werden die noch teilweise vorhandenen Holzhäuser und diverse Utensilien in ihrem ursprünglichen Zustand erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Von Saloon, Schule, Kirche, Hotel und einfachen Wohnhäusern bis hin zu Möbeln, Haushaltsgegenständen und Maschinen ist noch ziemlich vieles ganz gut erhalten.

2008-09-23: bäriger Sonnenuntergang

Endlich kamen wir in den ‚Yosemite Nationalpark‘ (YNP). Um in ihn hinein zu gelangen, muss man zuerst einen ca. 3.500 hohen Pass überqueren. Aber einmal im YNP ändert sich die Landschaft radikal. Es gibt Wasser zu sehen, dazu saftiges Grün, richtig hohe Bäume und eben auch Berge die von Gletschern wie mit Schmirgelpapier abgeschliffen worden sind.
Zu unserem nächsten Motel in Oakhurst mussten wir durch den ganzen YNP fahren. Als wir am späten Nachmittag um eine der unzähligen Kurven bogen, machte sich die Sonne soeben bereit hinter einem der unzähligen Berggipfel unterzugehen. Am nächsten Parkplatz hielten wir an, ich schnappte die Kamera und schon klickte es unzählige Male – bis die Sonnen nicht mehr zu sehen war.
Nach der Weiterfahrt und einigen weiteren Kurven tauchte die Sonne wieder auf und war dabei hinter dem nächsten Berg zu versinken. Wieder auf den nächsten Parkplatz und nun stiegen wir beide kamerabewaffnet aus dem Auto. Wieder wurde fotografiert und gefilmt was das Zeug hielt.
Die Sonne ging nun über einem weiten Tal unter und erfüllte es mit den diversesten Farbtönen. Plötzlich kamen aus dem Dickicht zwei Rehe heraus und begannen keine fünf Meter von uns entfernt zu äsen. Jetzt waren wir im Fotostreß. Was nun fotografieren? Sonnenuntergang oder Rehe. Wir versuchten Abwechselnd beide Objekte so oft als Möglich festzuhalten. Durch irgendetwas gestört verschwanden die Rehe so schnell wie sie gekommen waren. Auch die Sonne ging langsam unter und wir genossen noch das Farbenspiel am Himmel. Als wir zurück zum Auto gehen wollten, sahen wir, dass die beiden Rehe in der Nähe eines Felshügels grasten. Langsam näherten wir uns den Tieren und konnten sie wieder aus allernächster Nähe fotografieren. Doch auch jetzt schreckten sie plötzlich hoch und sprangen davon. Nun hörten auch wir warum die Rehe die Flucht ergriffen. Hinter dem Felshügel kam jemand in unsere Richtung und machte dabei ziemlichen Lärm. Wir wollten nun auch wissen wer dies ist und stiegen den kleinen Feldhügel hinauf. Und da sah ich den Übeltäter. Ca. 1 Meter groß, schwarz, auf seinen vier Tatzen stehend und mit der Nase noch nach den Rehen witternd – ein Schwarzbär. Ich war total aus dem Häuschen, der Bär allerdings auch. Er drehte sich auf der Stelle um, lief nach links schlug einen Hacken nach rechts und war im Unterholz verschwunden. Edith war leider etwas hinter mir, konnte den Bären nicht sehen nur noch das Knacken im Unterholz hören. Ich hatte zwar gleich die Kamera gezückt, allerdings war das Zoom wegen der Dunkelheit sehr langsam, dafür aber der Bär schneller.
Das uns gleich am ersten Tag im YNP ein leibhaftiger Bär über den Weg läuft, hätte ich nie geglaubt.
Umso schöner und eindrucksvoller war aber dieses Erlebnis, obwohl es nur einige Sekunden gedauert hat.

2008-09-22: cooles, heißes Tal

Gemeinsames Frühstück mit Host-Mum Jennifer und dann der schwere Abschied. Berni hatte Nachtschicht und so konnten wir uns aktuell nur von Jennifer verabschieden. Hoffen,  dass wir sie wieder treffen – wo auch immer.
Dann kam die lange Fahrt ins Death Valley. Dort angekommen machten wir den ersten Stopp bei einem ausgetrockneten Salzsee. Autotüre auf und wir standen Mitten in der Hitze, es dürfte so um die 45 Grad gehabt haben. Angenehm kühl, wenn man bedenkt, daß es hier in den Sommermonaten ca. 60 Grad hat. Schnell ein paar Fotos und rein ins klimatisierte Auto. Nächster Aufenthalt ist eine kleine Wasseransammlung mit Salzablagerungen und einer Menge Besuchern. Wir gehen ein Stück auf der ausgetretenen Salzpiste entlang, drehen dann aber um und rein ins klimatisierte Auto. Weiter gehts zum ‚Golden Canyon‘, aber hier ist eine richigte Wanderung angesagt. Sie dauert nur eine Stunde, aber bei dieser Hitze erscheint es einem als Ewigkeit. Dafür glitzern die Felswände des Canyon wirklich wie Gold und die kleine Wanderung hat sich schließlich doch ausgezahlt.
Des letzte Ziel unseres ‚Death Valley‘-Besuches ist ‚Zabrinisky-Point‘ von wo man eine gute Aussicht auf sanddünenformige Felsen hat.
Auch für das Auto ist diese Fahrt eine Tortour. Zur Einfahrt muß man über einen Pass auf ca. 1.300 m, fährt dann auf Seehöhe (bzw auch darunter), steigt dann auf 1.500 m hinauf, wieder auf Seehöhe hinunter, bevor man wieder auf 1.300 m klettert um das ‚Death Valley‘ zu verlassen. Da wir ja, wie anfangs beschrieben, ziemlich kühle Temperaturen herrschen, gibts mit dem Auto kein Problem.
In den Sommermonaten geben etliche Kühler, Motoren etc. den Geist auf und es gibt sicher schönere Dinge als bei um die 60 Grad stundenlang auf den Pannendienst zu warten.
Wir (Auto und auch die Insassen) haben alles gut überstanden und auch noch gleich ein Motel gefunden. Nach dem leckeren Abendessen mit Steak und Grillhuhn, gings wieder zurück ins Motel.
Den Laptop haben wir auch aktiviert, noch 3 Nächte im ‚Yosemite Nationalpark‘ gebucht und übers VOIP Geburtstagswünsche (Opa Ernst alles Gute zum 80er !!!) verschickt.